Freundeskreis St. Ägidiuskirche Hergisdorf e.V.

Unsere nächste Veranstaltung

Eine stille Stunde

oder Gelegenheit ein Licht anzuzünden

 

offene Kirche am

Mittwoch, d. 01.November 2017    15.00 – 17.00Uhr

 

 

Adventskonzert „Licht für Licht“

zum 1. Advent am 03.12.2017

17.00Uhr

 

mit

 

halle d´accord

 

 

Unter dem Namen halle d´accord präsentieren sich Sängerinnen und Sänger aus Halle und Umgebung seit Anfang 2017 als neuer Chor außerhalb des halleschen Sangesfestes Happy Birthday Händel, für dessen Konzertreihe „Chorklänge aus nah und fern“ er 2015 als Projektchor ins Leben gerufen wurde. Inzwischen hat sich aus drei Jahren begeisterter und erfolgreicher Chorarbeit eine enthusiastische Gesangsgemeinschaft und der einmütige Wille herausgebildet, trotz vieler parallel laufender Verpflichtungen der meisten Chormitglieder, in diesem neuen Chor zu singen. Das symbolisiert der Name halle d´accord. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Ulrich Hellem. Ulrich Hellem wurde 1967 in Halle geboren. Er lernte Klavier und Oboe und hatte Kompositionsunterricht bei Hans Jürgen Wenzel als Schüler der Kinderkomponistenklasse Halle-Dresden.

An der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden absolvierte er bis 1994 sein Diplomstudium als Orchestermusiker.

Dem Studium folgten Engagements als Solo-Oboist am Theater Bautzen, bei den Hofer Symphonikern und am Staatstheater Saarbrücken. Seit langem arbeitet er als Gastdozent am collegium musicum der Martin Luther Universität Halle-Wittenberg.

Chordirigentische Ausbildung erhielt er u.a. bei Henry Ventur, Prof. Wolfgang Kupke und Fabian Enders. Zurzeit absolviert er bei Prof. Jörg Peter Weigle ein Weiterbildungsstudium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler, Berlin. 

2008 übernahm er die Nachfolge Siegfried Bimbergs beim Singekreis Halle. Von 2010 bis 2017 war er Chorleiter des halleschen Kammerchores MUSIK DIAGONAL. Seit 2015 leitet er den Projektchor Halle, der als Gastgeber beim jährlichen Sängerfest Happy Birthday Händel fungiert und seit diesem Jahr unter dem Namen halle d´accord zu einem eigenständigen Ensemble geformt wird. 

Quelle: halle d´accord   mit freundlicher Genehmigung

Licht für Licht

In katholischen Kirchen und jüdischen Synagogen brennt das ewige Licht. Es soll daran erinnern, dass Gott immer und überall anwesend ist. Auch in der evangelischen Kirche brennen Kerzen und zunehmend findet man auch Opferlichtständer, an denen Menschen gleich ihrer Weltanschauung Kerzen anzünden. Oft wird mit der Kerze eine Bitte, ein Wunsch, ein Anliegen verbunden, für das man beim Entzünden des Lichtes betet. Während man schon längst die Kirche verlassen hat brennt die Kerze noch immer und hält die Bitte lebendig.

Auch in unserem täglichen Leben spielt das Licht eine wichtige Rolle. Es wäre dunkel und trist würde nicht an jedem Morgen die Sonne mit ihrem Licht den Tag erhellen. Und bald beginnt die Weihnachtszeit. Was wäre der Advent ohne Kerzen?

Vor einigen Jahren wurden durch den Inhaber eines regionalen Autohofs Scheinwerfer an der Hergisdorfer Kirche installiert, um diese in der Weihnachtszeit anzustrahlen. Unser Freundeskreis möchte mit der Aktion „Licht für Licht“ diese schöne Tradition fortführen und bittet um Ihre Mithilfe. In unserer Kirche befindet sich ein Opferlichtständer, an dem jeder aus ganz persönlichen Gründen eine Kerze entzünden kann. Für jedes Licht bitten wir um 50 Cent. Den Erlös möchten wir verwenden, um die Stromkosten für die Außenbeleuchtung unserer Kirche in der Weihnachtszeit zu finanzieren.

 

Schön wäre es, wenn aus dem kleinen Licht der Kerzen das große Licht für unsere Kirche wird.

Am 10. September - zum Tag des offenen Denkmals - war unsere Kirche ab 10.00Uhr für Besucher geöffnet. 

Es gab viele interessante Gespräche und so mancher Gast nahm uns mit, auf seiner Gedankenreise in die Kinderzeit hier in Hergisdorf, in der Kirche.

Um 17.00Uhr fand ein wunderschönes Konzert mit dem Volkschor Ahlsdorf und einer Gruppe des Kindergartens Kreisfeld statt. Unter der Leitung von Hartmut Eisermann (Chor) und Jana Berliner (Kindergarten) erklangen Volks- und Heimatlieder. 

 

Lutherrelief und Konzert zum Tag des offenen Denkmals in der Hergisdorfer St. Ägidiuskirche

 

Werden alte Gebäude saniert oder restauriert stehen oft wirtschaftliche und persönliche Interessen im Mittelpunkt. Es sollte nicht zu groß, nicht zu klein und nicht zu teuer werden. Die schöne alte Tür und das Fenster aber, möchten wir erhalten. Im öffentlichen Raum begleiten meist Mitarbeiter der Denkmalpflege oder Architekten und Bauingenieure solche Maßnahmen und geben Ratschläge und Hinweise. Dennoch ist aber mitunter das, was dann neu entsteht, nicht mehr das Alte. Der Charme, den das Gebäude früher einmal hatte ging verloren. Oft sind es winzige Details, die man übersieht wenn man sich kurz mit der Thematik beschäftigt. Die Gesamtheit aber zeichnet das Bild und vermittelt die Eindrücke, die man nur schwer mit Worten beschreiben kann, wenn man alte Schlösser, Burgen oder Kirchen betritt, die noch nicht totrestauriert wurden. Die Hergisdorfer Kirche vermittelt diese Eindrücke in besonderer Art und Weise, wie in den Aufsätzen der deutschen Denkmalpflege zu lesen ist. Sie wird als bedeutendes Baudenkmal  mit einzigartigem Charakter beschrieben. Da hier kaum Restaurierungs- und Sanierungsmaßnahmen vollzogen wurden, besticht diese Kirche durch ihre einheitlich spätgotische Ausstattung aus den Jahren 1515 – 1520. Auf einer Reise in die Vergangenheit erkennt man deutlich die zeitliche Abfolge  der im Verlauf der Jahre getätigten Ergänzungen und Erweiterungen.

Wanderer auf Luthers Weg  und Besucher unserer Kirche sind schon seit geraumer Zeit Schulklassen, die hier Kirche kennenlernen und die Geschichte unserer Kultur erfahren, Reisende im Projekt „Luthertrip“, Besuchergruppen des Landesheimatbundes und viele mehr.

Außergewöhnlich und beachtenswert ist ein Relief Martin Luthers im Portal der Kirche, das die Gemeinde Hergisdorf ab dem Jahr 1571 für geraume Zeit als Dorfsiegel führte. Dieses Relief drohte zu verwittern und wurde von der Spezialistin Antje Theobalt restauriert und konserviert.

Es wird nur wenige restauratorische Ergänzungen geben, um den Charakter des wertvollsten Zeugnisses der Regionalgeschichte Hergisdorfs nicht zu verfälschen.

Am 10. September - zum Tag des offenen Denkmals - konnten wir das Relief der Öffentlichkeit präsentieren. 

Luther abseits ausgetretener Pfade

Am 02.September 2017 hielt ein Reisebus aus Halle/Saale in Hergisdorf an. Seine Fahrgäste waren die Exkursionsteilnehmer einer Veranstaltung des Landesheimatbundes Sachsen Anhalt e.V. unter dem Titel

„Luther abseits ausgetretener Pfade.“

Auf ihrem Weg von Halle über Hergisdorf nach Mansfeld und weiter nach Unterisdorf und Eisleben besuchte  die Gruppe am Vormittag unsere St. Ägidiuskirche. Mit eindrucksvollen Worten erläuterte Dr. Mathias Köhler die Bedeutung und die Einzigartigkeit der Kirche und ihres Interieurs.

Gleichsam erfuhren unsere Gäste von der Arbeit unseres Freundeskreises wie „Luthers Weg“,

„Licht für Licht“, und natürlich auch vom Mansfelder Kupferschieferbergbau.

Wir möchten uns bei allen Teilnehmern für ihr großes Interesse und die vielen interessanten Gespräche bedanken. Herzlichen Dank auch an Frau Dr. Christine Schlott, Herrn Bernhard Lohe  und

Herrn Dr. Mathias Köhler.

Sparkasse unterstützt Freundeskreis mit 500,00Euro

Kirchen laden zum Verweilen ein und so mancher Besucher würde auch gern etwas länger bleiben, wenn sie nicht so unangenehm hart und kalt wären - die Kirchenbänke. So ersehnt man das Ende eines Konzertes oder Vortrages nicht nur weil die Zeit heran ist, sondern eben auch aus ganz persönlichen Gründen.  Mitunter bringen Gäste, die gern unsere Veranstaltungen besuchen schon ihre eigenen Kissen mit. Oder wir leihen uns solche aus. Leider ist es auch nicht damit getan, einfach ein paar Kissen zu kaufen, denn Kirchenbänke haben absonderliche Abmasse, was die Anschaffung von Sitzauflagen nicht gerade erleichtert und vor allem nicht günstiger macht. So freuen wir uns sehr über die Bereitschaft der Sparkasse Mansfeld-Südharz uns mit 500,00Euro bei der Anschaffung von geeigneten Sitzkissen zu unterstützen.

 

Hierfür unser ganz herzliches Dankeschön

Konservierung des Lutherreliefs beginnt

Im Portal unserer Kirche findet man ein Relief Martin Luthers mit der Inschrift  S DER GEMEINE ZV HERGSSTORF (Siegel der Gemeinde Hergisdorf).

So berichtet der Historiker Prof. Dr. Grössler, wie Luther seinerzeit das Braurecht in Hergisdorf gegen die umliegenden Grafschaften durchsetzte, oder wie er die in Bedrängnis geratenen Hüttenmeister im Mansfelder Grund gegen den Grafen Albrecht unterstützte. Auch verwandtschaftliche Bande gab es hier, denn eine Schwester Luthers heiratete nach Hergisdorf. Kein Wunder also, dass man im damaligen Dorfsiegel das Bildnis des Reformators mit Bibel, Wappen und Rose findet. Dieses Relief,  wahrscheinlich das einzige und wertvollste Zeugnis ist in einem jämmerlichen Zustand und wird in den nächsten Monaten restauriert.

Frau Antje Theobalt ist eine Spezialistin auf dem Gebiet der Steinrestaurierung und verschafft sich einen ersten Überblick über die noch festzulegenden Maßnahmen, um diese bedeutsame Tafel für die nächsten Generationen zu sichern und zu erhalten. Die Finanzierung erfolgt durch Unterstützung unseres Freundeskreises dank vieler Spendengaben aus unseren Dörfern und einer großzügigen Zuwendung des Kirchenkreises Eisleben - Sömmerda. Für jegliche Unterstützung möchten wir uns ganz herzlich bedanken.

Zum Tag des offenen Denkmals 2017 werden die Arbeiten beendet sein.  

Veranstaltungen 2017

„Musik ist die beste Labsal eines betrübten Menschen“ sagte Martin Luther, der am 10.November 1483 in Eisleben geboren wurde und seine Kindheit in Mansfeld verbrachte.

Sollte er jemals von Eisleben nach Mansfeld gereist sein, führte sein Weg wohl durch die Grunddörfer, denn die andere Route wäre die Diebeskammer, aber hier trieben Räuber und Diebe ihr Unwesen...

 

Luthers Weg beschreibt unsere Dörfer, deren Geschichten und deren Sagen.

 

Er beschreibt den Weg, den vermutlich auch Martin Luther ging, als er seine Schwester in Kreisfeld besuchte und sich das Hergisdorfer Bier schmecken ließ. In Ahlsdorf hörte er die Geschichte von St. Martin und in Wimmelburg die Sage vom Silberglöcklein, dass Krankheiten zu heilen vermochte. Er kannte die Erzählungen genau so gut wie die Legende um St. Georg, die ihm seine Mutter immer wieder erzählen musste und die ihn auf seinem Lebensweg begleiten sollte. Luthers Weg führt interessierte Besucher durch den Mansfelder Grund - schon lange überfällig  wie Dr. Mathias Köhler in seinem Beitrag zu berichten weiß.

(nachzulesen unter http://www.luthers-weg.de/home/k-ein-lutherdenkmal/)

Unser Freundeskreis hat sich das Ziel gesetzt Kunst und Kultur im ländlichen Raum zu fördern und für jedermann zugänglich zu machen. Das Projekt „Luthers Weg“ soll interessierte Touristen zum Besuch der Grunddörfer einladen und wird dazu beitragen, für unsere Region zu werben. Es gibt viel Interessantes und Schönes zu entdecken, wenn man sich mit der Geschichte, den Erzählungen, den Sagen und Gebräuchen unserer Heimat beschäftigt. Oft führen deren Spuren in den Mansfelder Grund und in seine Kirchen.

 

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Veranstaltungen 2016

Frühlingskonzert mit dem Vokalensemble „Voc HALLENSIS“ aus Halle.

Unter der Leitung von Franziska Löber erklang geistliche und weltliche Chormusik aus der Zeit der Renaissance bis zur Romantik. Dieses Konzert hat dazu beigetragen die dringend notwendigen Konservierungsarbeiten am Lutherrelief der Kirche einzuleiten.

 

In einem einzigartigen Mix aus bezaubernder Klassik und großartiger, irischer Folklore erlebten wir den „musikalischen Spaziergang mit Luther“ gestaltet vom Rossini Quartett mit Kammersängerin Undine Dreißig und der Gruppe Planxty Irwin. Dabei wurde die Musik durch lyrische Zitate, passend zu der jeweiligen Thematik untersetzt.

Kevin Dietrich wurde 1992 in Staßfurt (Sachsen-Anhalt) geboren.

Im Laufe der Unterrichtsjahre erzielte Kevin bei zahlreichen Wettbewerben grandiose Erfolge, wie z.B. den 1. Preis beim „Deutschen Akkordeon Musikpreis“ 2006, sowie einen 1. Preis bei "Jugend musiziert" im Jahr 2010 mit einer anschließenden Einladung zu einem fast zweiwöchigen Aufenthalt in Tokyo, einschließlich mehrerer Konzerte.

Mit Beginn des Wintersemesters 2011/12 fing Kevin ein Studium an der Hochschule für Musik in Würzburg bei Prof. Stefan Hussong an, welches er im Sommer 2015 mit dem "Bachelor of Music" abschloss und seit Oktober 2015 mit dem "Master of Music in Performance" fortsetzt. Seither wirkte er bei verschiedenen Uraufführungen, wie z.B. "Refidim junction" von Magret Wolf und "Sitherwood" von Graham Lack, mit.

Am Sonntag d. 18. Dezember um 17.00Uhr fand in der Hergisdorfer Kirche ein Weihnachtskonzert  mit dem Chor „Klangfarben“ aus Benndorf statt. Unter der Leitung von Andrea Schröter und der musikalischen Begleitung durch Robert Vetter erklang geistliche und weltliche Chormusik zur Weihnachtszeit. 

Veranstaltungen 2015

Am 2. April 2015 fand unser Frühlingskonzert mit den Kindern der Kindertagesstätte Hasenwinkel aus Kreisfeld statt.

Dazu  begeisterten Maria Ullrich und Rieka Reger unsere Gäste auf Ihren Instrumenten.

Zum 2. Konzert im Rahmen des 2. Musiksommers interpretiert der junge Akkordeonist Kevin Dietrich (Würzburg/Staßfurt) Werke von Bach, Schostakowitsch, Janácek und Lundquist. Das Akkordeon ist ein ausgesprochen vielseitiges Instrument, das in verschiedenen Stilistiken zu Hause ist. Vom Soloinstrument bis hin zum virtuosen Orchesterinstrument, besitzt das Akkordeon eine große Spannbreite an Möglichkeiten um dem Konzertbesucher eine Vielzahl von Kompositionen nahezubringen. Der aus Staßfurt stammende Akkordeonist, der derzeit in Würzburg studiert, weist eine rege Konzerttätigkeit im In- & Ausland auf. Seit 2011 ist der junge Musiker Konzertmeister des Landes-Akkordeonensemble Sachsen-Anhalt.

Am 13.09.2015 hat unser Freundeskreis zum Tag des offenen Denkmals in die St. Ägidiuskirche nach Hergisdorf eingeladen. Gegen 17:00 Uhr verzauberte das Accordeonorchester „Im Tacct“ unter der Leitung von Heike Vogel unsere Besucher.

Am 4. Advent gaben die „Klangfarben“ aus Benndorf unter der Leitung von Andrea Schröter und der musikalischen Begleitung durch Robert Vetter ihr erstes Konzert in Hergisdorf.

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